Clyde

 

 

 

 

 

Wir unterstützen unseren Patenspürhund Clyde

 

Einen sehr wertvollen Teil der Wildhüterarbeit bildet die Spürhundeeinheit, die untrüglich bei der Suche nach Wilderern und der Sicherstellung von Beweismaterial ist. Die Einheit trainiert täglich und ist rund um die Uhr im Einsatz. Der Chef der Einheit, Ranger Mutinda, ist früher selbst Wilderer gewesen, bevor er zu Big Life kam. Er hat nicht nur eine besondere Beziehung zu den Hunden, sondern weiß auch, wie Wilderer denken. Gemeinsam mit der Schäferhündin Didi bildet er den Kern der Gruppe, zu der insgesamt 6 Ranger und 3 Hunde gehören. Neben Didi, die aus einer Hundestation aus Nairobi stammt, sind die Bloodhound-Geschwister Bonnie und Clyde unverzichtbarer Teil der Spürhundestaffel.

 

Neuigkeiten von der Hundeeinheit der Big Life Foundation in Amboseli, Kenia (Januar 2019)

 
Das Team rund um Bonnie, Didi und Clyde patroullierte seit Oktober auf einer Strecke von insgesamt 170 km. Durch ihre Präsenz in diesem Gebiet haben die Hunde eine abschreckende Wirkung auf potentielle Wilderer.
 
Glücklicherweise wurden in den letzten Wochen keine Wilderei-Vorfälle gemeldet, zu denen die Hunde hätten hinzugezogen werden müssen. Jedoch konnten die Spürnasen zur Aufklärung von drei Fällen von Diebstahl in den umliegenden Dörfern beitragen. Das hält nicht nur ihre Trackingfähigkeiten auf dem neuesten Stand, sondern ist von unschätzbarem Wert für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Anwohnern. Es zeigt den Maasai, dass die Big Life Foundation sich um ihre Belange kümmert, und dass der Einsatz für Naturschutz auch den Dörfern hilft. Antiwilderei-Arbeit ist in hohem Maße auf die Kooperation mit der lokalen Bevölkerung angewiesen.
 
Details zu einem der Vorfälle:

„Die meisten von uns lernen harte Lektionen, wenn wir jünger sind. Ein junger Teenager machte kürzlich eine sehr lehrreiche Erfahrung in Kimana, unweit der Big Life Station. Es begann wie viele andere Geschichten: Der Teenager wurde von seinen Eltern aus der Großstadt Nairobi nach Amboseli geschickt, um das Landleben kennenzulernen. Gelangweilt entdeckte er ein kleines gelbes Flugzeug auf einer Landebahn, das kurz unbeaufsichtigt blieb. Nichts ahnend, wem das Flugzeug
gehörte, stahl er den Rucksack auf dem Rücksitz. Sein Glück war nur von kurzer Dauer, denn es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Flugzeug um den Super Cub der Big Life Foundation handelte. Die Tasche gehörte dem Sicherheitsleiter von Big Life, der auf seinem Weg zum Büro zu einem Treffen mit Kimana-Sanctuary-Community-Rangern gekommen war. Als die Besprechung endete, kehrte Craig Millar zum Flugzeug zurück und musste feststellen, dass sein Rucksack fehlte. Er rief die Big Life Tracker Dog Unit an, die sich bereits in der Nähe befand, um eine Trainingseinheit zu absolvieren. Didi, Bonnie und Clyde nahmen den Geruch wahr und ließen sich kaum halten. Abwechselnd verfolgten sie die Fährte. Zuerst Clyde, dann Bonnie, schließlich Didi. Der Teenager hatte fast 7 km zurückgelegt, als die Spürhunde ihn
zu Hause einholten, wo er den Rucksack prompt und sehr verlegen zurückgab.“

Für die Hunde war das eine ausgezeichnete Übung, und der junge Teenager wird in Zukunft bestimmt zweimal über einen geringfügigen Diebstahl nachdenken.
 
 

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