Hoffnungsvolle Tierblicke › Schutzgebühr
Schutzgebühr
Was ist eine Schutzgebühr?
Die Schutzgebühr ist eine Auslagenerstattung, um die Tierschutzarbeit finanzieren zu können – denn Tierschutz ist zeit- und kostenintensiv.
Bei der Übernahme eines Hundes aus dem Ausland zahlen wir nicht nur die Transportkosten, sondern auch die Kosten für den Tierarzt, der die Hunde reisefertig macht: Sie sind gechippt, haben einen EU-Pass (internationales Impf- und Reisedokument), eine Tollwutimpfung sowie 2 × die 5-fach-Impfung erhalten. Außerdem wird der Hund kastriert, vor der Abreise nochmals gründlich untersucht und – je nach Land – auf Mittelmeerkrankheiten getestet.
Wie Sie sehen, kostet uns der Hund schon eine Menge Geld, bevor er überhaupt bei uns ist. In Deutschland angekommen, nimmt eine Pflegestelle den Hund bis zur endgültigen Vermittlung auf.
Hier kommen dann Futter- sowie Versicherungskosten auf uns zu. Und sollte der Hund einmal zum Tierarzt müssen, übernehmen wir selbstverständlich auch diese Kosten.
Auch wenn wir das alles ehrenamtlich tun, entstehen doch Kosten – etwa Benzingeld für die Vor- und Nachkontrollen sowie Kosten für die Anzeigen in den Zeitungen.
Mit den Schutzgebühren und Spenden finanzieren wir unter anderem:
- Übernahme von Tierarztkosten für plötzlich schwer oder chronisch erkrankte Hunde
- OP-Kosten für verletzte Hunde vor Ort (Unfälle, Misshandlungen, Beißereien)
- Kosten für Hunde, die in unseren Partner-Tierheimen nach einer schweren OP gesund gepflegt werden
- das Einholen eines Rates von einem Hundetrainer bei misshandelten oder traumatisierten Hunden
- die Unterstützung von Kastrationsaktionen im Ausland, um die unkontrollierte Vermehrung zu begrenzen
Unsere Projekte lassen sich trotz der Schutzgebühren häufig kaum bezahlen. Wir danken Ihnen sehr dafür, dass Sie einer armen Seele ein Zuhause geben wollen – und hoffen, dass Sie unsere Arbeit nach dem Lesen dieses Textes etwas besser verstehen und die Schutzgebühr für Ihr neues Familienmitglied gern bezahlen.
Anmerkung zum Begriff „Schutzgebühr"
Wir haben den Begriff „Schutzgebühr" bewusst gewählt, um deutlich zu machen, dass Tierschutzarbeit und die verantwortungsvolle Vermittlung von Tieren Geld kosten.